16.02.06
Auserwählte, liebe Freunde,
erwartet Mich in der Freude des Herzens; wenn die Diener wissen, daß ihr Herr,
der sie liebt, zurückkehrt, weilen sie nicht in Traurigkeit, sondern sind
freudig. Seht, Ich habe euch gewarnt; Meine Rückkehr, in besonderer und
einmaliger Weise, ist bevorstehend. In diesem Wissen, bewahrt den Frieden im
Herzen, auch wenn die Ereignisse um euch herum hart zu ertragen sind. Wendet
Geduld und Liebe an, in der Gewißheit, daß die Geduld Verdienste erlangt und
die Liebe, Meine Liebe, immer höher fliegen läßt. Liebe Freunde, ihr werdet
viele in der Traurigkeit sehen, gebt ihnen Hoffnung, Meine Hoffnung. Sprecht
von Meiner Liebe, wiederholt, daß jeder Mensch sich unermeßlich von Mir geliebt
fühlen muß.
Geliebte Braut, wie ist das Herz dessen, der einen
vielgeliebten Menschen erwartet?
Du sagst Mir: „Es ist voll lebendigem Jubel, es ist mit
Freude erfüllt.“
Du hast richtig gesagt, so sei das Herz dessen, der
Mich erwartet. Du weißt bereits, daß Ich in Meinem Haus bin und das sich Mir
zeigende Bild Meiner treuen Diener und jener die gedankenlos und aufsässig
sind, betrachte. Denke an einen großen Herrn, der seine Güter den Dienern in
Obhut gegeben hat, er kehrt im Verborgenen zurück und läßt sich nicht
erblicken, er will sehen, wie die Diener sich in seiner Abwesenheit gebärden.
Er erforscht jeden Winkel des Hauses und bemerkt, daß die Diener untereinander
geteilt sind. manche sagen: „Der Herr wird früher oder später bestimmt
zurückkehren, wir wollen ihm treu sein und das tun, was er von uns wünscht.“ Dies
sagen manche und fahren fort, fleißig und gewissenhaft zu wirken. Andere
wiederholen, indem sie lauthals lachen: „Unser Herr kehrt vorläufig nicht
zurück, wer weiß welche Geschäfte er erledigen muß, warum arbeiten, warum sich
abmühen? Ruhen wir uns aus und feiern wir." Dies sagen sie, während sie
spielen, lachen und sich betrinken. Geliebte Braut, sage Mir, was muß der Herr,
der ihnen zusieht, tun?
Du sagst Mir: „Angebeteter Jesus, er muß jemanden
schicken um sie zu warnen, daß der Herr sich anschickt zurückzukehren, auf daß
die aufsässigen Diener überlegen und sich bessern. Das müßte er tun.“
Du hast richtig gesagt, Meine kleine Braut. Es ist nun
vonnöten, daß alle Diener begreifen, daß Meine Wiederkunft bevorstehend ist,
denn Ich, Ich Jesus, bin jener Herr, Ich beobachte was auf Erden geschieht und
sehe, daß die Zahl der Untätigen und Törichten gewachsen ist. Geliebte, Ich
habe Meine Boten gesandt und sende sie weiterhin um zu warnen, aber man hört
nicht auf Mich niemand schenkt ihnen Beachtung, weil die Faulenzer weiterhin
faulenzen und ihre Arbeit nicht wieder aufnehmen wollen. Ich sehe alles was
geschieht und warte noch für kurze Zeit, diese gegenwärtige Szene muß sich
ändern, die Erde, Meine Schöpfung, kann nicht mehr lange in dieser Lage bleiben.
Du sagst Mir: „Angebeteter Jesus, es ist schwer für den
Menschen, die Dinge zu ändern, aber nicht für Dich, Gott der Unendlichen Macht.
Alles kannst Du in einem Nu vollbringen, die Wüste in einem blühenden üppigen
Garten verwandeln.“
Geliebte Braut, lege dein Haupt auf Mein Herz, höre
getrost Meine Worte: alles vermag Ich zu tun, du hast richtig gesagt, treue
Braut, alles, weil Ich Gott bin und Meine Macht Unendlich ist, aber indem Ich
den höheren Geschöpfen die Freiheit gegeben habe, habe Ich Mir Grenzen gesetzt.
Die Engel des Himmels, die frei erschaffen wurden, haben eine Wahl treffen
können, geradezu die größte und wichtigste: jene, Mir treu zu bleiben, jene,
sich Mir, ihrem Gott und Herrn, aufzulehnen. Viele haben Mir treu zu bleiben
gewählt und sie leben mit Mir und beten Mich ohne Unterlaß Tag und Nacht an,
andere aber haben sich aufgelehnt, sind Meine feinde und hassen alles was Ich,
Ich Gott, liebe. Diese werden immer so bleiben und sich nicht ändern, sie
werden für ewig Meine feinde sein. Das war die Wahl der Engel. Die Menschen
sind gerufen, dieselbe Wahl zu treffen, wer Mir treu bleiben wird, wird es für
immer sein; wer Mein feind sein wird, wird es auch für immer sein.
Du sagst Mir: „Angebeteter Herr, mich schaudert bei dem
Gedanken, daß es ein Geschöpf geben kann, das Du aus Liebe gewollt hast, daß
sich aber zu Deinen feinden schart, dies erschüttert mich, denn in meiner
Denkweise paßt der Gedanke der Auflehnung Dir gegenüber, Einziges Gut,
Süßigkeit jedes Herzens, Köstlichkeit jeder Seele, nicht hinein. Jedes
vernunftbegabte Geschöpf sollte, gerade weil es die Intelligenz hat, nichts
anderes tun, als Dich mit Herz und Sinn Tag und Nacht anbeten, weil Du der
erhabene Schöpfer, der Heiland, der Geist der Liebe bist. Dieser allein sollte
der Gedanke jedes Engels, jedes Menschen sein: Dein Lob zu singen, Dir für die
großen Gaben zu danken, Dich ohne Unterlaß anzubeten. Dies sollte jedes
vernunftbegabte Wesen tun, aber so ist es nicht, meine Denkweise kommt nicht
jener der aufsässigen Engel gleich, auch nicht jener der aufsässigen Menschen.
Ich empfinde im Herzen einen großen Schmerz wenn ich feststelle, wie viele es
wagen sich Dir, Einziges Gut, aufzulehnen. Ich sehe das Tun der hochmütigen
Menschen, die im bösen fortfahren und ich sehe auch, mit den Augen des Herzens,
das schreckliche Wirken Deines feindes, der über den Verstand und über das Herz
der Törichten wirkt. Es scheint mir in einem Urwald zu leben, wo es wilde Tiere
gibt, die einander zerfleischen und es nicht möglich ist sie aufhören zu machen
oder sie zu besänftigen. Die Erde ist von Menschen bevölkert, die sich
grundsätzlich ändern müssen, weil sie wie reißende Wölfe geworden sind, die auf
Beutezug sind. Angebeteter Herr, Süßeste Liebe, nimm dem höllischen feind
Macht, er wirkt über den menschlichen Verstand um ihn rebellisch zu machen und
über das Herz, um es zu erkalten.“
Geliebte Braut, gewiß wirkt er, aber er könnte nichts
tun, wenn die Menschen ihm widerstehen würden. Wer Mich inständig bittet,
erlangt die Gnade ihm zu widerstehen, in Mir findet er sie; wer sich Mir
hingibt und auf Meine Liebe vertraut, fällt nicht in die Klauen der höllischen
Bestie. Geliebte Braut, wer sich retten will und sich darum bemüht, rettet
sich; wer das eigene Verderben will, kann nicht gerettet werden, weil Ich, Ich
Gott, seinen Willen achte.
Bleibe in Meinem Herzen, geliebte Braut, Meine süße
Taube, genieße die Köstlichkeiten Meiner Liebe. Ich liebe dich.
Ich liebe euch.
Jesus
Die Mutter spricht zu den
Auserwählten
Vielgeliebte Kinder, hängt euer Herz immer mehr an die
Dinge des Himmels und löst es von der Erde los, seid wie vorüberziehende eilige
Pilger, die nicht Ruhepausen einlegen und stehenbleiben, sondern direkt dem
gewünschten Ziel zugehen. Sucht nicht nach irdischen Gütern und häuft nicht
Reichtümer an, liebe Kinder, sondern begnügt euch mit dem was ihr habt, mit dem
Notwendigen, und sucht nicht das Überflüssige. Liebe Kinderlein, gebt den
Bedürftigen was ihr im Übermaß habt und schließt den Bittenden nicht eure Hand.
Niemand ziehe enttäuscht und traurig fort, nachdem er an die Tür eures Herzens
geklopft hat. Geliebte, Gott schenkt euch jeden Tag viel, ihr, tut dasselbe mit
den anderen. Ich meine nicht nur die materiellen Güter, sondern auch andere,
oft sind ein Lächeln und ein gutes Wort von großer Hilfe, sind eine wahre
Stütze. Ihr wißt bereits, weil Jesus es öfters wiederholt hat und es weiterhin
tut, daß die Schwierigkeiten ständig präsent sein werden, dies weil die Welt
mit dem Begreifen zögert und die Menschen sich nicht bekehren und Gott nicht den
ersten Platz einräumen. Wer sich vom wahren Licht entfernt, verliert sich
schließlich und findet nicht mehr die Orientierung; wer verwirrt ist, sucht
andere Wege, aber dringt immer tiefer in den Fehler hinein. Das ist für viele
Kinder der Fall, die andere Wege eingeschlagen haben als Jenen Gottes. Sie
häufen Sünde auf Sünde an und finden aus dem Labyrinth des bösen nicht hinaus.
Geliebte Kinder die ihr den leuchtenden Weg geht, bleibt stets auf ihm, habt
keine Zweifel, sondern seid gewiß, daß der Weg den Gott euch weist jener ist,
der euch zum großen Glück in Ihm führen wird. Ich bin bei euch, um euch im
Glauben zu stärken und euren Weg zu erleuchten. Ihr seid jedoch immer frei, ihr
müßt dies vor Augen halten. Ich führe euch mit Liebe, aber Ich zwinge euch nichts
auf, niemand soll sich gezwungen fühlen, denn Gott hat ihn frei erschaffen und
das muß er in seinen Entscheidungen bleiben.
Meine kleine Tochter sagt Mir: „Heiligste Mutter, Jesus
achtet die Freiheit jedes Menschen, sie ist eine große Gabe, aber auch eine
Verantwortung! Oft ist der menschliche Fehler, auch der schwere Fehler, der
Oberflächlichkeit zuzuschreiben: man trifft leichtfertige Entscheidungen, ohne
gut zu überlegen. Es braucht Deine Hilfe, Süße Mutter, hauptsächlich wenn wir
unschlüssig sind, welche Wahl wir treffen sollen: führe uns stets, indem Du mit
Deiner Liebe über unseren Verstand und unser Herz wirkst.“ Geliebte Kinder,
gerade wenn ihr an einer Wegkreuzung steht, müßt ihr alleine wählen, jener ist
ein starker Augenblick, in dem ihr all eure Kräfte sammeln und Gott bitten müßt
mit den Worten: „Ist die Entscheidung die ich zu treffen beabsichtige
nach Deinem Willen? Ist sie Dir wohlgefällig?“ Erwartet im Herzen Gottes
Antwort, sie kommt immer, tut alles nach Seinem Herzen und es gebe nichts, daß
Ihn kränke.
Meine Kleine sagt Mir: „Diese ist eine Zeit der
allgemeinen Verwirrung, alle gehen dieselben Wege, einer folgt dem anderen,
aber diese entsprechen zum Großteil nicht dem Willen Gottes. Siehe, es herrscht
die allgemeine Überzeugung, daß das gut ist, was alle tun, folglich nehmen sie
die falschesten Wege und sind überzeugt richtig zu handeln, weil viele es
genauso machen.“
Geliebte Kinder, die Wahrheit kann man nicht mit der
Lüge verwechseln, laßt euch stets von Gott führen, im inständigen und
inbrünstigen Gebet läßt Er euch erkennen, was ihr sagen und tun müßt und wie
ihr es sagen und tun sollt. Kinder, im häufigen Empfang der Sakramente werdet
ihr die Kraft haben, die es braucht um voranzuschreiten. Wer fügsam und demütig
ist, tut nichts ohne die Führung Gottes, er befolgt Seine Gesetze und hält
Seine Gebote mit großer Freude im Herzen. Geliebte, wer immer betet, ist wie
ein Adler der hoch fliegt und seinen Flug nicht senkt, sondern immer höher
steigt. Seid jeden Augenblick mit dem Herzen im Gebet, wer so betet, ist
weniger vom grausamen feind versucht. Schöpft die Kraft aus den Sakramenten,
empfängt Sie häufig, würdig, indem ihr euch bewußt seid, was ihr tut.
Gemeinsam loben wir den Heiligsten Namen. Danken wir,
beten wir an. Ich liebe euch alle.
Ich liebe dich, Mein Engel.
Hl. Jungfrau
Maria